Er hatte überall im Schlafzimmer Kerzen angezündet. Ihr Licht zitterte über die Wände und ließ alles weich und golden aussehen, und es roch schwer und warm nach Sandelholz. Niemand sagte etwas. Mein Master stand am Fußende des Bettes, ein dunkler Umriss im Kerzenlicht, und ich wusste, dass das Spiel beginnen würde, sobald er den Mund aufmachte. Seine Stimme war tief und ruhig, und sie duldete keinen Widerspruch. „Komm her. Knie Dich hin.“
Ich tat es. Der Satin war kühl und glatt unter meinen Knien und Handflächen, und mir lief ein Schauer über den Rücken, der nichts mit der Temperatur zu tun hatte. Ich hörte jedes Knistern der Dochte, spürte jede Falte im Laken. Mein Atem ging schneller. Was auch immer diese Nacht bringen würde, ich wollte es, und er wusste das.
Gefesselt ans Kopfende
Mit wenigen, geübten Handgriffen band er meine Handgelenke ans eiserne Kopfende, das Metall kalt an meiner Haut. Dann legte er mir die Hände auf die Schultern und drückte mich sanft nach unten. Mein Körper wusste, was er wollte. Ich ging auf alle viere, die Arme nach vorne gestreckt, so weit die Fesseln es zuließen. Gefesselt ans Kopfende, den Hintern ihm zugewandt, so wartete ich.
Er nahm sich Zeit. Seine Hände korrigierten meine Hüften, zogen sie ein kleines Stück zurück, bis mein Arsch genau so vor ihm lag, wie er es haben wollte. Ich fröstelte in der kühlen Luft, und gleichzeitig wurde mir mit jeder seiner Berührungen heißer. Langsam strich er mit den Fingern meine Wirbelsäule hinab, prüfend und besitzergreifend zugleich, bis er mit meiner Haltung zufrieden war.
Dann griff er nach dem Ballknebel. Ein schlichtes Ding, und doch macht kaum etwas so deutlich, wer hier das Sagen hat. „Mund auf.“ Ich gehorchte. Vorsichtig schob er mir den Ball zwischen die Zähne und zog das Lederband hinter meinem Kopf straff, so straff, dass der Knebel meine Wangen spannte und mein Mund offen bleiben musste. Bevor er weitermachte, legte er seine Hand kurz über meine. Unser Zeichen: Wenn ich die Faust öffne und schließe, hört er sofort auf. Ich nickte. Schon bald sammelte sich Speichel in meinem Mund, und das Schlucken wurde immer mühsamer.
Seine Hand, dann sein Gürtel
Er trat zurück und betrachtete mich. Ich konnte seinen Blick auf mir spüren, wie ich da kniete, wehrlos und voller Erwartung. Dann kam der erste Schlag. Seine Hand traf meinen nackten Hintern mit einer Genauigkeit, die man nur mit Übung bekommt, und der Schmerz fuhr scharf durch mich hindurch. Ich zerrte an den Fesseln. Er schlug wieder zu, im gleichen Rhythmus, mit der gleichen Härte. Und irgendwann verschwamm die Grenze. Was eben noch Schmerz gewesen war, wurde zu etwas anderem, und ich war überrascht, wie stark mein eigener Körper darauf reagierte.
Zwischen den Schlägen beugte er sich über mich. Wo meine Haut sich rötete und brannte, küsste er sie, ließ seine Zunge darüber gleiten, ganz zart. Schmerz und Zärtlichkeit wechselten sich ab, bis ich nicht mehr wusste, wonach ich mich mehr sehnte.
Dann klirrte die Gürtelschnalle. Das Geräusch allein ließ mich zusammenzucken. Seine Hand war vorbei, jetzt kam sein Gürtel. Das Leder pfiff durch die Luft und landete härter und präziser als zuvor, jeder Hieb ein brennender Streifen auf meinem Arsch. Und wieder kamen danach seine Lippen, seine Zunge, kühlend und unglaublich intim. Je öfter er das tat, desto tiefer wurde das Verlangen in mir.
Ich gehöre ganz ihm
Seine Berührungen veränderten sich. Sie wurden zielstrebiger. Er packte meine Hüften und zog mich fest an sich, und in diesem Moment wusste ich: Ich gehöre ganz ihm. Meine Unterwerfung war vollkommen. Eine Hand schob sich zwischen meine Beine und fand ohne Umweg die empfindlichste Stelle. Ich war längst nass, und mit jeder Bewegung seiner Finger wurde ich es mehr. Er spielte mit meinem Kitzler, mal mit festem Druck, mal in kleinen, sanften Kreisen. Diese Mischung aus Lust und Ausgeliefertsein machte mich fast verrückt. Ich stöhnte in den Knebel und konnte nichts tun als warten.
Dann zog er mit beiden Händen meine Pobacken auseinander. Kühle Luft, ein Schauer. Ohne Ankündigung spuckte er auf mein enges Arschloch und verteilte den warmen Speichel langsam mit einem Finger. Er war fordernd und vorsichtig zugleich, dehnte mich behutsam und ließ mich spüren, wie mein Körper unter seinen Händen nachgab.
Langsam und bestimmt schob er zwei Finger tiefer in mich hinein, während seine andere Hand meine nasse Muschi weiter massierte und mich immer höher trieb. Alles griff ineinander. Er bereitete mich in aller Ruhe vor auf das, was als Nächstes kommen würde.
Bis nichts mehr zwischen uns war
Als ich mich ganz geöffnet hatte, zog er die Finger zurück, und ich spürte stattdessen die pralle, harte Spitze seines Schwanzes. Mit einem tiefen, kontrollierten Stoß drang er in meinen Arsch ein, dann bewegte er sich langsam, beinahe quälend langsam. Wie eng es war, wie er mich ausfüllte, das war überwältigend. Ich ließ los und gab mich seiner Kontrolle vollkommen hin.
Er fickte mich immer härter, und dabei wanderte seine Hand wieder zwischen meine Beine. Seine Finger glitten in meine triefende Muschi, wieder und wieder, rieben über meinen Kitzler, unerbittlich. Von beiden Seiten so genommen zu werden, raubte mir den Verstand. Ich spürte, wie sich alles in mir zusammenzog, und dann konnte ich es nicht mehr halten. Ich kam so heftig, dass ich squirtete, es spritzte aus mir heraus, während er einfach weiter in mich stieß.
Sein Tempo zog an. Die Stöße wurden härter und fordernder, und zwischendurch klatschte seine flache Hand auf meinen Arsch, jedes Mal ein kleiner Blitz aus Schmerz und Lust. Er drang tiefer in mich ein, als ich es für möglich gehalten hätte, bis ich mich vollständig erobert fühlte.
Schließlich verlor auch er die Kontrolle. Er beugte sich über mich, sein Körper schwer und heiß auf meinem Rücken, und ich spürte, wie es in ihm pochte. Mit einem letzten, tiefen Stoß sank er ganz auf mich, presste mich in die Laken und kam mit einem lauten Stöhnen tief in mir. Danach lagen wir still. Nur unser Atem und das leise Flackern der Kerzen. Bis nichts mehr zwischen uns war als Haut und Wärme und dieses Gefühl, einander so nah zu sein, wie zwei Menschen es nur sein können.
Hat Dir der Artikel gefallen?
Neues aus der Lustwelt
Neue Artikel und Geschichten direkt in Dein Postfach.











